Berichte

  •  Begleithundeprüfung                                                                                                                                                                                  Am 18.11.2018 sollte endlich unsere Begleithundeprüfung, für die wir so lange trainiert hatten,
    stattfinden. Treffpunkt sollte um 9 Uhr in Freialdenhoven sein und das Wetter hätte nicht besser
    sein können.Es waren 7 Teilnehmer gemeldet, aber ein Hund hatte sich auf der Fahrt verletzt und
    so blieben nur 6 übrig. So konnten wir 3 Prüfungsteams bilden.
    Wir waren alle sehr aufgeregt, da wir nach der neuen Prüfungsordnung geprüft werden sollten und
    keiner wusste was auf uns zukommen würde. Die Aufregung legte sich aber schnell, als sich
    unser Begleithunderichter Herr Brandscheidt vorstellte. Er erklärte uns alles ruhig und
    beantwortete all unsere Fragen und nahm uns so etwas von unserer Angst.
    Los ging es mit der Unbefangenheitsprobe die direkt auf dem Parkplatz durchgeführt wurde.
    Anschließend ging es auf dem Platz, wo wir alle unser Bestes gaben. Leider fielen bei der
    Unterordnung schon 2 Teilnehmer durch und würden nicht zum 2 Teil der Prüfung zugelassen.
    Herr Brandscheidt erklärte jedem Teilnehmer geduldig wo Punkte verloren gingen und wo die
    Stärken der einzelnen lagen. Auch für ein Spaß zwischendurch blieb immer noch genügend Zeit.
    Letztendlich konnten sich 4 Teilnehmer mit ihren Hunden dem Verkehrsteil stellen, der direkt im
    Ort von Freialdenhoven durchgeführt wurde.
    Hierbei wurde der alltägliche Umgang mit Fahrrädern, Joggern, Autos etc. geprüft, ebenso die
    Abwesenheit des Hundeführers während der Hund angebunden ist.
    Alle 4 Teilnehmer konnten mit ihren Hunden bestehen.
    Nach der Rückkehr auf dem Platz wurde den Hundeführern/führerinnen die Urkunde
    „ Begleithund“ überreicht.
    Wir waren alle überglücklich es geschafft zu haben.
    Ein schöner und ereignisreicher Tag ging zu Ende, dem wir auch dem Veranstaltungsteam der
    BZG Aachen zu verdanken haben.
    Dagmar Wolany mit Makani

 

  • 4. Eifel-Ardennen-Cup
    Bei  schönstem  Herbstwetter  fand  am  03. & 04.11.2018  der  4.  Eifel-Ardennen-Cup in Kalterherberg  bei  Monschau  statt.  Da  ich  seit  einigen  Monaten  frisch  gebackene Besitzerin einer  Golden  Retriever  Hündin  bin,  habe  ich  diesen  WT  als  Chance  genutzt in die  Arbeitswelt des Retrievers reinzuschnuppern.  
    Ich durfte  als Steward  an  der  Seite der Richterin Gaby  Elfers stehen  und  erste  Eindrücke gewinnen.  Die  Tage  starteten bereits  um  7.30  Uhr  mit  der Anmeldung  und  dem Vorstellen  der  Richter  Gaby  Elfers, Edmund  Sagawe,  Stephan  Steidl und  Eva  Berg.  Bei noch  sehr  kalten  Temperaturen gingen  wir  gemeinsam  ins  Gelände.  Das Gelände  bot mit  großen  Wiesen,  Waldstücken und  Hängen  die  perfekte  Umgebung  für  einen Workingtest.  An  unserer  Station angekommen,  bereiteten  wir  die  Aufgaben  vor.  Die Teilnehmer  haben  sich  problemlos in  ihre  Gruppen  eingefunden  und  warteten  in  der Wartezone  ihrer  Stationen  auf  den Beginn.  
    Die  Richter  haben  sich  sehr  interessante  Aufgaben einfallen  lassen  und  haben diese jedem  einzelnen  zunächst  erklärt.  Am  Ende  der  Aufgabe bekamen  die  Teilnehmer oft ein  konstruktives  Feedback  mit  Ratschlägen  und  Lob.  Auch  ich konnte  viele  Fragen stellen  und  bekam  zahlreiche  Tipps  von  der  Richterin.  Dadurch  konnte ich  für  meine Arbeit  mit  meiner  Hündin  enorm  viel  lernen.
    Die  Atmosphäre  während  des gesamten WT' s  war  sehr  freundlich  und  entspannt.  Auch für  die  Richter  und  uns  Helfer  wurde liebevoll  gesorgt.  So  wurden  wir  mit  Kaffee, Kuchen,  Süßigkeiten,  Kaltgetränken  und Suppe verwöhnt.  Zum  Mittag  hin  kam  auch  die Sonne  raus  und  wir  konnten  unser Mittagessen  im warmen  Sonnenschein  und  in  der tollen  Natur  genießen.
     Am  Ende  des WT' s  trafen  sich  alle Teilnehmer  in  einem  für  uns  reservierten  Restaurant  ein  und warteten  gespannt  auf  die Siegerehrung,  welche  am  Spätnachmittag  stattfand.  Es wurde  sich  über  den  Tag  ausgetauscht, gegessen  und  getrunken.  Die  Sieger  wurden ausgezeichnet  und  mit  schönen  Preisen  belohnt. Es  gab  auch  einen  kleinen  Trostpreis für  den  Lucky Loser,  der  trotz  einer  Nullrunde  die meisten Punkte erhalten  hat.   An dieser  Stelle  möchte  ich  allen  Gewinnern  herzlich  gratulieren  und  denen,  die  an  diesen Tagen  leider  nicht  bestanden  haben,  wünsche  ich  viel  Erfolg  für  den  nächsten  WT. Auch möchte  ich  der  Sonderleitung  Diana  Lambertz,  Sarah  Esser  und  Anja  Sisterrmans danken,  die es  erst  möglich  gemacht  haben,  für  insgesamt  86  Teilnehmer,  so  einen  gut organisierten  WT auf  die  Beine  zu  stellen.  Ich  bin  ganz  begeistert  und  kann  es  absolut nicht  erwarten  im nächsten Jahr  selber  auf  dem 5. Eifel-Ardennen-Cup  mit meiner Hündin  zu  starten.   
    Alina  Simons

 

Dummy-Prüfung A und F in Aachen am 26.05.2018

Nachdem im Vorfeld der angesetzten Prüfung kurzfristig aufgrund einer Absage ein Ersatz für den Richter gefunden werden musste, konnte diese für 14 Teilnehmer in der Gruppe A und 4 in der Gruppe F stattfinden. Bereits morgens um 9.30 Uhr am Treffpunkt zeigte das Thermometer schon über 25° an und sorgte neben der üblichen Aufregung vor einer Prüfung für etliche Schweisstropfen bei uns Teilnehmern.

Nach der einleitenden Begrüßung durch die 1.Vorsitzende der BZG Aachen, der Sonderleiterin sowie durch den Richter, Herrn Günther Kohler, begann die Prüfung mit der Wasseraufgabe, die an einem idyllischem Waldgebiet in Herzogenrath stattfand.

Nachdem erste Hunde vor uns bei dieser Aufgabe einsprangen, war ich entsprechend nervös, ob auch mein Hund sich vorzeitig ins kühlende Nass begeben würde… Diese Sorge blieb unbegründet und der gelungene Auftakt ließ mich erstmal durchatmen! Auch wenn nicht alle Teams diese erste Hürde bestanden, machten sich doch alle geschlossen auf, um das Gelände zu wechseln und die Prüfung fortzuführen, was die positive Atmosphäre unter den Teilnehmern noch verstärkte. Die bevorstehenden Erfahrungen wollte sich kein Teilnehmer nehmen lassen… Nach knapp halbstündiger Fahrt in ein anderes Revier nahe Kornelimünster/Breinig ging es weiter… Die Temperaturen lagen mittlerweile über 30° und es gab leider nur sehr wenig Schattenbereiche in dem frei liegenden Gebiet. Das freundliche und offene Miteinander setzte sich fort; Wasser für die Hunde und Platz wurden geteilt und es  ergaben sich viele Gespräche unter den Teilnehmern, was die Anspannung reduzierte. Mit der zweiten und direkt anschließenden dritten Aufgabe ging es weiter; eine sehr gute Entscheidung, da sich dadurch bei den hohen Temperaturen die Wartezeit deutlich verkürzte!

Der folgenden Landmarkierung in der zweiten Aufgabe hatte ich gelassen entgegen geblickt… da hätte ich mir mal nicht so sicher sein sollen… Jari hatte nach dem Schuss bzw. fall des Dummys einen höheren Grasbewuchs einige Meter vor der eigentlichen Fallstelle ausgemacht und suchte sichtlich irritiert. Doch er zeigte seinen enormen Finderwillen und begann, tiefer zu suchen, wo er dann schlussendlich Wind bekam und zum Erfolg kam. Hier zeigte sich mal wieder die lehrreiche Erfahrung, dass jede, auch vermeintlich `leichte´Aufgaben ihre Tücken haben kann… Riesen Erleichterung!

Direkt im Anschluss fand die Verlorensuche im angrenzenden Waldstück statt, welches mit Buschwerk dicht bewachsen war. Fünf Dummys verbargen sich dort und Jari arbeitete motiviert und konzentriert insgesamt vier geforderte Dummys; die Aufregung nach der zuvor fast vergeigten Markierung war vergessen und es machte unheimlich Spass zu beobachten, mit welcher Arbeitsfreude und Souveränität er seine Sache meisterte… Der abschliessende Appell verlief ebenfalls reibungslos; nach Abgabe des letzten Dummys fiel die letzte Anspannung von uns ab und Jari hatte sich das ausgelassene Toben im Anschluss mehr als verdient :-) Gemeinschaftlich ging es zum Abschluss zum Suchenlokal; mehrere Bierzeltgarnituren wurden in der Aussenanlage der Bahnhofsvision spontan zusammengestellt und wir genossen mit unseren Hunden im Schatten die kühlen Getränke und den Ausklang. Nach abschließenden Worten des Richters und der Sonderleitung wurden die Ergebnisse mitgeteilt. Ein `Sehr gut´ als Prüfungsergebnis hatte ich im Vorfeld nicht zu hoffen gewagt und die Freude und der Stolz waren riesengroß; auch noch Suchersieger geworden zu sein, machte mich glatt sprachlos…

Auch wenn nicht alle Teilnehmer der A und F- Prüfung bestanden haben, war es ein offenes und freundliches Miteinander und eine gelungene Veranstaltung.

Abschließend ein großes Dankeschön an die Verantwortlichen der BZG Aachen für die Organisation und ihren Einsatz, die Prüfung zu ermöglichen; den freundlichen und motivierten Helfern, ohne die es nicht gehen würde. Danke den Revierinhabern, die das Gelände gestellt haben und natürlich an den Richter für sein faires Richten und seine Bereitschaft, sich so kurzfristig zur Verfügung zu stellen und uns unsere Prüfung abzunehmen. 

Vielen Dank an Frauke Heinrichs mit dem Suchensieger "Nette's Golden Tal Jari"  in A, für den Bericht und das wir diesen veröffentlichen dürfen!